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Harald Jähner

Wolfszeit

Wolfszeit

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Deutschland und die Deutschen 1945 - 1955

Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2019

Harald Jähners große Mentalitätsgeschichte der Nachkriegszeit zeigt die Deutschen in ihrer ganzen Vielfalt: etwa den „Umerzieher“ Alfred Döblin, der das Vertrauen seiner Landsleute zu gewinnen suchte, oder Beate Uhse, die mit ihrem „Versandgeschäft für Ehehygiene“ alle Vorstellungen von Sittlichkeit infrage stellte; aber auch die namenlosen Schwarzmarkthändler, in den Taschen die mythisch aufgeladenen Lucky Strikes, oder die stilsicheren Hausfrauen am nicht weniger symbolhaften Nierentisch der anbrechenden Fünfziger.

Das gesellschaftliche Panorama eines Jahrzehnts, das entscheidend war für die Deutschen und in vielem ganz anders, als wir oft glauben.

 

Pressestimmen

Das Buch öffnet ein Fenster zu einer Zeit, die sehr viel mehr mit uns Heutigen zu tun hat, als wir uns es vermutlich bewusst machen. Hannes Hintermeier ― FAZ.NET 

Ein begabter, ja ein begnadeter Erzähler ... Mit enormer Eloquenz und großem dramaturgischen Gespür formt der Autor diesen Geschichtsstoff zu einer ungemein fesselnden Erzählung.  
Deutschlandfunk 

Ein aufregendes, bewegendes Panorama ... Brillant ist die Darstellung, anschaulich und farbig Jähners Sprache. Michael Kluger ―
Frankfurter Neue Presse 

Als Stimmungsbild der Nachkriegsgesellschaft ist dies ein grandios verfasstes Buch. Die starken Formulierungen und zugespitzten Beobachtungen unterscheiden es von anderen Büchern ... Ein großartiges Lesebuch. Frank Bösch ―
Süddeutsche Zeitung 

Eine wunderbare Zeitreise in die deutschen Nachkriegsjahre. Anschaulich geschrieben, voller Empathie für den Alltag, der viel zu selten in den Blick genommen wurde. 
Welt am Sonntag 


Über den Autor

Harald Jähner, geboren 1953 in Duisburg, war bis 2015 Feuilletonchef der "Berliner Zeitung", zugleich Honorarprofessor für Kulturjournalismus an der Universität der Künste Berlin. 2019 erschien das Buch "Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945-1955", das mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde; es wurde in zahlreichen Ländern veröffentlicht, darunter USA und England, wo es für den renommierten Baillie-Gifford-Preis nominiert war. 2022 erschien "Höhenrausch. Das kurze Leben zwischen den Kriegen", ebenfalls ein "Spiegel"-Bestseller und in viele Sprachen übersetzt. Die "Neue Zürcher Zeitung" schrieb: "Ein grandioser Erzähler. Das Buch liest sich spannend wie ein guter Roman."

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