Warum Spielen wichtig für unser Gehirn ist

Warum Spielen wichtig für unser Gehirn ist

Gesellschaftsspiele sind weit mehr als nur Zeitvertreib. Sie verbinden Generationen, fördern soziale Beziehungen und – das zeigt die Wissenschaft immer deutlicher – trainieren unser Gehirn auf beeindruckende Weise.

Spielen ist menschlich

Der niederländische Kulturhistoriker Johan Huizinga bezeichnete das Spiel als „kulturbildenden Faktor". Friedrich Schiller brachte es noch prägnanter auf den Punkt: „Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt."

Was sagt die Wissenschaft?

Verschiedene Studien belegen einen positiven Effekt von Gesellschaftsspielen auf kognitive Funktionen wie logisches Denken, Verarbeitungsgeschwindigkeit, Gedächtnis und Flexibilität – und das in allen Altersgruppen.

Eine Studie von Mackey et al. (2011) untersuchte Spiele wie Qwirkle, Set und Rush Hour bei Kindern zwischen 7 und 9 Jahren. Nach nur acht Wochen zeigten sich messbare Verbesserungen in Reaktionsgeschwindigkeit und räumlichem Denken.

Wie viel spielen?

  • Kinder: 20–30 Minuten täglich
  • Jugendliche & Erwachsene: 30–60 Minuten täglich

Wichtig: Das Spielen soll Spaß machen! Es ersetzt keine Therapie, kann therapeutische Maßnahmen aber sinnvoll begleiten.

Unsere Empfehlung

In unserem Shop findest du sorgfältig ausgewählte Gesellschaftsspiele für alle Altersgruppen – mit hohem Förderpotenzial, breitem Altersspektrum und natürlich jeder Menge Spielspaß. Stöbere jetzt bei uns und finde das perfekte Spiel für deine Familie!

                                             

*****Bei Interesse senden wir dir gerne eine Liste der wissenschaftlich empfohlenen Spiele in den folgenden Bereichen der (spielbegeisterten) Neuropsychologin Dr. phil. Barbara Ritter vom Zentrum für Kinderneurologie in St. Gallen zu*****

  • Aufmerksamkeit/Konzentration
  • Verarbeitungsgeschwindigkeit 
  • Impulskontrolle
  • Arbeitsgedächtnis
  • Flexibilität
  • Logisches Denken/Strategisches Denken/Planen
  • Wortfindung/Wortflüssigkeit
  • Wahrnehmung
  • Visuell-räumliche Funktionen
  • Sprachverständnis/Wortschatz/verbale Ausdrucksfähigkeit
  • Motorik
  • Schulfertigkeiten (Lesen/Rechnerisches Denken)
  • Kooperation
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